Unser Standort

Dahlienstr. 24 b, D-82216 Maisach

Logo

Anwaltskanzlei Paessler

Bau- und Immobilienrecht

Beratung

+49 (0) 81 41 529 34 26

Rechtsgebiete

„Die Gerechtigkeit ist die zweite große Aufgabe des Rechts, die erste aber ist die Rechtssicherheit, der Friede.“ ~ Gustav Radbruch (1848 – 1949) − Reichsjustizminister in der Weimarer Republik und einer der einflussreichsten Rechtsphilosophen des 20. Jahrhunderts.

Was ist ihr Anliegen?

Die Kanzlei berät und vertritt Sie auf folgenden Gebieten:

Allgemeines Zivilrecht

  • Benötigen Sie Hilfe bei dem Entwurf eines Vertrages, allgemeiner Geschäfts-
    bedingungen?
  • Haben sie Fragen zur Gültigkeit, Widerruflichkeit, Kündbarkeit von Verträgen?
  • Fühlen Sie sich durch Ihren Verkäufer oder Käufer getäuscht?
  • Haben Sie eine Schrottimmobilie oder ein mangelhaftes Fahrzeug erworben?
  • Konfrontiert Sie ein Vertragspartner mit Reklamationen oder Rückgabeforderungen?
  • Sehen Sie sich Schadensersatzforderungen ausgesetzt?
  • Haben Sie persönlich gegen Ihren Vertragspartner Schadensersatzforderungen?

Leistungsangebot der Kanzlei

 Die Kanzlei berät und vertritt seine Mandanten im

  • Kaufrecht,
  • KFZ-Recht (Kauf-, Leasing- und Gewährleistungsrecht),
  • Darlehensrecht,
  • Miet- und Pachtrecht,
  • Werkvertragsrecht / Baurecht
  • Schenkungsrecht,
  • Bürgschaftsrecht,
  • Schadensersatzrecht & Unfallschadensrecht,

Die Kanzlei legt stets Wert auf eine gründliche und genau auf IHR persönliches Anliegen bezogene Bearbeitung, unter gleichzeitiger Beachtung des Gebotes der Wirtschaftlichkeit.

Bau- und Architektenrecht

Der Bereich des privaten Baurechts und des Architektenrechts  ist stets angesprochen, wenn es um rechtliche Beziehungen von Baubeteiligten geht, die sich bei der Durchführung eines Bauvorhabens  gegenüberstehen und ohne deren kooperatives Zusammenwirken das Gelingen des Bauvorhabens  gefährdet und mit  wirtschaftlich Risiken verbunden ist.

Erfasst werden Rechtsverhältnisse zwischen Bauherren, Architekten, Projektleitern,  Bau-leitern und Sonderfachleuten, wie beispielhaft Vermessungsingenieuren oder Haustechnik-ingenieuren, sowie zwischen Bauunternehmen (General- und Nachunternehmern)  und weiteren am Bau Beteiligten.  Im Regelfall geht es um Vergütungs- und Honorarfragen sowie um die Haftung  für Bau- und Planungsmängel.

Die Kernfragen im Baurecht sind stets 7 Fragen zum SOLL und IST.

Wer hat welche Leistungen wann, gegenüber wem, in welcher Qualität, zu welchem Zeitpunkt und zu welchem Preis geschuldet? 

Die Antworten hierzu geben

> der BGB-Werkvertrag,
>  der VOB/B-Vertrag,
>  der Bauträger-Kaufvertrag

>  der Vertrag mit dem privaten Anbietern einer Immobilie,
>  die HOAI,
>  § 648 a BGB – zur Bauhandwerkersicherheit,
> § 17 VOB/B  zur Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaft.

Leistungsangebot der Kanzlei

  • Begleitung und Vertretung in Vergabeverfahren nach der VOB, Teil A,
  • Prüfung, Verhandlung und Ausgestaltung von Bau- und Architektenverträgen,• Inhaltlich und sprachliche Abstimmung von Leistungsbeschreibungen,
  • Begleitung und Vertragsgestaltung bei Bauprojekten, auch nach dem BIM Modell,
  • Erstellung und Prüfung von Verträgen mit Architekten, Fachplanern, Projekt- und
    Bauleitern,
  • Erstellung und Prüfung rechtsgeschäftlicher Vertretungsvollmachten für Auftraggeber
    und Bauherrn sowie sonstige Baubeteiligte,
  • Laufende vertragliche und rechtliche Begleitung bis zur Abnahme.

Begleitung bei Verhandlungen auch nach Vertragsabschluss,

Prüfung und Geltendmachung von Bedenkenanmeldungen − § 6 Nr. 1 VOB/B,

Prüfung und Geltendmachung von Behinderungsanzeigen − § 4 Nr.3 VOB/B,

Verfolgung von Ansprüchen auf Stellung von Sicherheiten − § 648 a BGB, § 17
VOB/B,

Geltendmachung oder Abwehr von Nachtragsforderungen nach § 2 Nr. 4, 5 und 6
VOB/B,

Prüfung und Geltendmachung oder Abwehr von Forderungen aus Abschlagrechnungen oder Schlussrechnungen – § 632 a BGB,  § 16 VOB/B,

Prüfung und Geltendmachung oder Abwehr von Vertragsstrafen,

Begleitung der technischen und rechtlichen Abnahme  – § 640 BGB / § 12 VOB/B,

Klärung von Fragen des Bauplanungs- und Bauordnungsrecht.

  • Geltendmachung  und Verfolgung von Ansprüchen nach der Abnahme.

    Ansprüche auf Mangelbeseitigung − §§ 634, 633 BGB, § 13 VOB/B,Vorschussansprüche auf Kosten der Mangelbeseitigung − § 637 Abs. 3 BGB,Minderungsansprüche,Schadensersatzforderungen,Werklohnforderungen,

Honorarforderungen des Architekten, der Fachplaner, der Projekt- und Bauleiter,

•  Führung selbständiger gerichtlicher Beweisverfahren  nach §§ 485 ff ZPO,

•  Führung komplexer Bauprozesse.

BIM • Digitalisiertes Planen und Bauen

Neue Herausforderungen an alle am Baugeschehen Beteiligten stellt die Planung und technische wie wirtschaftliche  Realisierung großer, komplexer Bauprojekte unter Einsatz  der Planungsmethode und Arbeitsweisen, die sich hinter dem Begriff des  Building Information Modeling  (BIM) verbirgt.

BIM = Building Information Modeling steht in der Bauwirtschaft als Oberbegriff für die digitale Planung.

Das 3D – Verfahren bildet die Grundlage für die computergestützte Auswertung von Planung als solcher.

Das 4D – Verfahren verbindet das im BIM/3D abgebildete Bau-SOLL soll mit der Zeitachse. Hierdurch  entsteht eine verständliche Darstellung der geplanten Bau- und Logistikprozesse.

Im 5D – Verfahren hat die Zentrale Technik die Anbindung der auswertbaren, mit Termindaten angereicherten Planung an alle Planungs-, Bau- und Betreiberprozesse definiert.

Maximale Digitalisierung

Ein für die Bauwirtschaft neueres, noch weiter verfeinertes und erweitertes  BIM/5D Verfahren dient  als  Grundlage dafür, das Bauen in der Praxis nunmehr vollständig zu digitalisieren. Dies mit dem Ziel noch weiterer  Effizienzsteigerungen.  Von Steigerungen,  die  alleine durch die Digitalisierung der Planungs-, Herstellungs- und Betreiberprozesse im BIM Prozess noch nicht erreichbar sind.

Planung & Controlling auf der Basis von Realdaten

Voraussetzung für eine erfolgreiche BIM-Anwendung ist die virtuelle, mehrdimensionale  Modellierung des künftigen Bauobjektes auf der Basis alle Gewerke übergreifend abgestimmten Planungsinhalte bis hin zur Zentimetergenauigkeit.

Hierbei kommt bereits im frühesten Planungsstadium einem permanent stattfindenden Kollisionscheck, fortlaufenden Qualitätscheck, einer fortlaufende Kostenerfassung und einem täglichen Datenabgleich (Soll-Ist  Vergleich) eine herausragende Bedeutung zu.

Der Kollisionscheck dient  der frühzeitigen Vermeidung von Mängeln, die zu Planabweich-ungen führen und im weiteren Projektverlauf nicht oder nur unter einen hohen zusätzlichen Zeit, Personal und  Kostenaufwand behoben werden können.

Der Qualitätscheck dient der mangelfreien Planung und Herstellung der einzelnen Gewerke, vor allem an den tangierenden Schnittpunkten zu den einzelnen Gewerke und  die laufende Kostenüberwachung, auch in Bezug auf  Mengen, zur Sicherstellung der Einhaltung des im Voraus bis ins Detail geplanten und mit den Auftraggeber / Investor vertraglich für das Gesamtprojekt verbindlich vereinbarten Kosten- und Finanzierungsrahmen.

Im erweiterten BIM/5D Verfahren fließt u.a. zusätzlich die gesamte vertragliche, rechtliche und für die termin-, qualitäts- und  wirtschaftlichen Parameter bedeutende Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten mit ein (Email, Protokolle, Behinderungsanzeigen, Leistungsverzeichnisse etc.)

Kooperation und Vernetzung

Das Bauen unter Einsatz des BIM setzt eine sehr frühzeitige und enge Kooperation aller an der Planung und späteren baulichen Realisierung des Projektes Beteiligten auf der  Grundlage eines Mehrparteienvertrag voraus.  Die in rechtlicher und inhaltlicher Hinsicht an diesen Vertragstyp zu stellenden Qualitätsanforderungen sind weit größer, detaillierter, komplizierter, vielschichtiger sowie umfangreicher, als bei der Beteiligung an einem Bau-projekt in der Form des Zusammenschluss zu einer ARGE.

Leistungsangebot der Kanzlei

Gestaltung, Verhandlung sowie Prüfung aller beim Einsatz des BIM Modell notwendigen Verträge und laufenden Begleitung der Projekte von A bis Z.

Immobilienrecht und Grundstücksrecht

Zusätzlich zum Bau- und Architektenrecht, gehören in der Kanzlei Fragen rund um den Erwerb, dem Verkauf und der Verwaltung von Grundstücken sowie Gebäuden zu einem Schwerpunkt der Beratung. Dies neutral und unabhängig von der Beratung und inhaltlichen Vertragsgestaltung von Notaren, welche vielfach vorrangig die Interessen des Verkäufers im Auge haben. Die  Beratung in allen Vertragsangelegenheiten kann die Parteien vor  unbe-dachten Nachteilen oder auch vor einem finanziellen Schaden bewahren.

Bei einem Verbraucherkaufvertrag ist anwaltlicher Rat spätestens innerhalb der für den Vertragsentwurf vorgeschriebenen Prüffrist von zwei Wochen vor dem Beurkundungs-termin geboten und nicht erst wenn die Tinte unter der Vertragsurkunde  getrocknet ist.

Leistungsangebot der Kanzlei

 Die Kanzlei berät und vertritt seine Mandanten insbesondere

  • bei der Gestaltung, Prüfung, Verhandlung, dem Abschluss von Grundstücksverträgen,
    Verträgen über Ein- und Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen,  Gewerbeobjekte,
  • in Fragen der Anfechtung oder des Rücktritts von einem Vertrag,
  •  in Fragen  im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Schrottimmobilie,
  • in Fragen von Grundpfandrechten, Grunddienstbarkeiten und von Erbbaurechten,
  • bei Problemen mit Altlasten und in Fragen des Denkmalschutz,
  • im Wohnungsmietrecht und Gewerbemietrecht sowie im Pachtrecht,
  • in Fragen des Bauplanungsplanungs- und des Bauordnungsrecht,•  bei der  Versagung einer Baugenehmigung oder der Anordnung eines Baustop,

• bei Verletzungen von Nachbarrechten durch die Erteilung einer Baugenehmigung.

Wohnungseigentumsrecht – WEG

Durch die formellen Teilung eines Grundstücks durch Teilungserklärung wird das Eigentum an einzelnen Wohnungen in einem Gebäude oder auch an Gebäuden  Wohnungseigentum − und  an nicht zu Wohnzwecken genutzten Räumen oder Flächen Teileigentum  begründet.  Zugleich wird bestimmt, an welchen Gebäudeteilen und Flächen sowie Grundstücksflächen ein Gemeinschaftseigentum und Sondernutzungsrechte bestehen.

Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft 

Mit dem Erwerb von Wohnungs- oder Teileigentum  wird der Erwerber zugleich rechtlich unvermeidbar Mitglied der  Wohnungseigentümergemeinschaft. Als Mitglied der WEG obliegen den Wohnungs- oder Teileigentümer gemeinschaftliche Rechte und Pflichten, die konkret für alle Mitglieder in einer Gemeinschaftsordnung und einer ergänzenden Hausordnung bestimmt sind. Hierzu zählt insbesondere die gemeinschaftliche Verwaltung und Bewirtschaftung der gesamten Immobilie, die Verpflichtung zur Bestellung eines Hausverwalters. Diese Bestellung übernimmt bei der Errichtung eines Neubau, dem Verkauf von Wohnungs- und  Teileigentum – befristet für die ersten zwei Jahre – der Bauträger.

Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung 

Die Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung sind bei dem Erwerb eines noch neu zu errichtenden oder eines bereits neu errichteten Wohn- und Teileigentums  – neben der Baubeschreibung – wesentliche Bestandteile des Bauträger-Kaufvertrages.

Risiko von unbekannten Beschlüsse der WEG

Keine wesentlichen Bestandteile von Verträgen über den Erwerb einer gebrauchten Eigentumswohnung werden die von der WEG bis zum Verkauf im Rahmen der gemeinschaftlichen  Verwaltung getroffenen Beschlüsse, wie beispielhaft über den Ausgleich fehlender Instandhaltungs- oder Instandsetzungsrücklagen oder die kostspielige Sanierung des Gemeinschaftseigentum. Aus solchen Beschlüssen  können  sich für den Erwerber finanziell Belastungen ergeben, die bei seiner Unkenntnis nach Abschluss des Kaufvertrages, eine jede Finanzierung der Immobilie gefährden oder unmöglich machen können.

Das Wohnungseigentumsgesetz regelt insbesondere:

  • die Begründung von Wohneigentum − § 2 – 9 WEG
  • die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer − §10 – 19 WEG,
  • die Verwaltung des Wohnungseigentums − § 20 – 29 WEG,•   das Wohnungserbbaurecht − §§ 30 − und das Dauerwohnrecht − §§ 31 – 42 WEG,und enthält Verfahrensvorschriften im Zusammenhang mit dem Wohnungseigentum − §§ 43 – 50 WEG.

360°  Beratung und Vertretung

Die Kanzlei berät und vertritt Bauträger, Verkäufer oder Erwerber von Wohn- und Teileigentum oder Mitglieder einer bestehenden WEG oder die WEG selber,  sowie Verwalter in allen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit

  • der Begründung des Wohnungs- und Teileigentums,
  • der inhaltlichen Gestaltung oder Prüfung von Bauträger-Kaufverträgen, 
  • der inhaltlichen Gestaltung und Prüfung von Baubeschreibungen zu Bauträger-
    Kaufverträgen,
  • der Prüfung von Beschlüssen der WEG vor und nach dem Erwerb der Immobilie,
  • der Rechtsverhältnissen der Wohnungseigentümer untereinander,
  • der Verwaltung des Wohnungseigentums,
  • der Anfechtung eines Beschlusses einer Wohnungseigentümerversammlung,
  • des Abschluss, der inhaltliche Gestaltung oder Kündigung des Hausverwaltervertrag, 
  • des Abschluss von Verträgen durch den Hausverwalter für die WEG mit Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen, Wartungsfirmen, Hausmeister- und Reinigungsdiensten etc.
  • der Prüfung von Werkverträgen für den Verwalter und die WEG über umfangreiche, von der WEG beschlossene Instandhaltungsmaßnahmen oder Sanierungsmaß-nahmen,
  • baulichen Veränderungen im Gemeinschaftseigentum,
  • der Notwendigkeit von Modernisierungsmaßnahmen,
  • der Durchführbarkeit von Modernisierungsmaßnahmen,
  • der Verteilung von Instandhaltungs- und Modernisierungskosten,
  • der Verteilung sonstiger Bewirtschaftungskosten und der Verwaltervergütung,
  • der Einladung und Durchführung von Wohnungseigentümerversammlung,
  • der Formulierung von Beschlussvorlagen für die Wohnungseigentümerversammlung,
  • weiteren, vielfältigen Fragestellungen.

Weiterhin übernimmt die Kanzlei die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung sowohl einzelner Mitglieder der WEG in Fragen der Verwaltung, wie auch der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer als solcher, bei der Geltendmachung und Durchsetzung von Ansprüchen auf Vertragserfüllung, auf Beseitigung von Gewährleistungsmängeln, von Ansprüchen auf Minderung oder Schadensersatz gegen Bauträger, Verkäufer von Wohnungseigentum und bei der Abwehr unberechtigter Ansprüche oder Forderungen, die gegen die WEG oder gegen einzelne Mitglieder geltend gemacht werden.

Wohnungs- und gewerbliches Mietrecht & Pachtrecht

Der Gesetzgeber und die Rechtsprechung sind seit Jahrzehnten bestrebt, die in vielfältiger Weise unterschiedlichen, auch gegensätzlichen sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Eigentümer und Vermieter und die Interessen der Mieter von Wohnraum in einen für beide Seiten erträglichen Ausgleich zu bringen. Dieses Bemühen  findet seinen Ausdruck in Änder-ungen bereits bestehender und Verkündung neuer Gesetze sowie in einer für den Laien kaum noch überschaubaren, vielfach auch  nicht bundeseinheitlichen Rechtsprechung.

Im Gegensatz zum Wohnungsmietrecht, räumen der Gesetzgeber und die Gerichte den Vermietern und Mietern sowie Verpächtern und Pächtern von Gewerberäumen und von Gewerbeflächen einen sehr weiten und freien Raum bei der inhaltlichen Gestaltung ihrer Verträge ein. Zur Vermeidung wirtschaftlicher Risiken für beide Vertragsparteien ist eine von Anfang an sprachlich präzise, inhaltlich vollständige vertragliche Festlegung der wechsel-seitigen Rechte und Pflichten geboten.

Leistungsangebot der Kanzlei

 Die Kanzlei berät und vertritt seine Mandanten insbesondere in allen Fragen

  • Bestehender und der Gestaltung neuer Wohnungsmietverträge und Untermietverträge
  • Bestehender und der Gestaltung neuer Gewerbemietverträge oder Pachtverträge,
  • von Verträgen über Flächen zum Bau- und Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie von
    Verträgen über die Nutzung der Erträge aus der Energiegewinnung,
  • Miet- und Pachtvertragskündigung und zum Verfahren einer Eigenbedarfskündigung
    sowie zur Abwehr einer Kündigung wegen Eigenbedarfs,
  • zum Verfahren einer Miet- oder Pachtzinserhöhung oder zu deren Abwehr,

zum Verfahren der Geltendmachung von Mietminderungen oder Schadensersatz-
ansprüchen bei Mängeln des Mietobjektes oder deren Abwehr,

•   des Vermieterpfandrechtes und von Kautionsforderungen.

Maklerrecht

Fragen zu den Rechten und Pflichten eines Maklers im Zusammenhang mit dessen  Tätigkeit werden nur sehr unvollständig durch die Bestimmungen des BGB zum Maklerrecht − §§ 652 – 656 BGB − beantwortet.

Die überwiegende Zahl an Antworten findet sich alleine in einer  umfangreichen, sich stetig weiter entwickelnden Rechtsprechung. Die große Anzahl  an Urteilen  ist sowohl für den Makler, wie besonders  für die Kunden nur schwer überschaubar oder verständlich. Hier-durch fühlt sich der Kunde vielfach übervorteilt oder schlecht beraten und der Makler vom Kunden nicht verstanden.

Angesichts der  unterschiedlichen Qualifikationen von Maklern, dem insbesondere auf dem Immobilienmarkt harten Wettbewerb, dem sensiblen, in der Regel durch hohe Erwartungen geprägten Verhältnis zwischen Maklern und Kunden, ist daher eine Vertragsklarheit für die beiderseitige rechtliche und zugleich wirtschaftliche Sicherheit  von großer Bedeutung.

 Leistungsangebot der Kanzlei

Die Kanzlei berät und vertritt seine Mandanten als Makler, Verkäufer, Käufer oder Vermieter oder Mieter eines Hauses, einer Eigentums- oder Mietwohnung, eines Grundstücks- oder einer sonstigen Immobilie  umfassend in allen Fragen rund um

  • die Gestaltung von Verträgen, von AGB und Exposé,
  • den Widerruf oder Rücktritt von Verträgen,
  • die Haftung des Maklers,
  • die Entstehung, Geltendmachung, Verfolgung von Honoraransprüchen und des
    Inkasso, 
  • die textliche, inhaltliche Gestaltung von Werbeaussagen,
  • die Verfolgung von Verstößen gegen das UWG und UrhG,
  • die Geltendmachung und Verfolgung von Unterlassungs- und Schadensersatz-
    ansprüchen
    und deren Abwehr,

die Abwehr ungerechtfertigter Abmahnungen.

Wettbewerbsrecht - UWG

Das  UWG dient dem Schutz von Unternehmern und Unternehmen vor einem unlauteren Wettbewerb. Das Gesetz verbietet Wettbewerbshandlungen, welche gegen die guten Sitten verstoßen.  Zu solchen Handlungen zählen insbesondere

  • Aggressive Verkaufsmethoden,
  • das Anschwärzen eines Erwerbsgeschäftes eines Mitbewerbers,
  • die Ausbeutung oder Verwertung fremder Leistungsergebnisse,
  • die Ausübung von Zwang, sowohl rechtlich wie auch psychologisch,
  • die Behinderung des Absatzes des Mitbewerbers,
  • die systematische Abwerbung von Arbeitskräften,
  • eine geschäftliche Verleumdung, 
  • Irreführende geschäftliche Handlungen,
  • Nachahmung, 
  • Unklare Angabe von Teilnahmebedingungen bei Preisausschreiben oder Gewinnspielen mit Werbecharakter,
  • Unwahre Angaben in der Werbung,
  • Unzumutbare Belästigung,
  • Verleitung zur Vertragsverletzung oder zum Vertragsbruch,
  • Verletzung von Geschäftsgeheimnissen.

Liegen solche Verhaltensweisen vor, so räumt das UWG bereits dann, wenn diese auch nur dazu geeignet sind die Interessen von Mitbewerbern, Verbrauchern oder sonstigen Marktteilnehmern spürbar zu beeinträchtigen, dem beeinträchtigten oder bereits geschä-digten Unternehmen Ansprüche gegenüber den wettbewerbswidrig handelnden Unter-nehmer oder  Schädiger Rechte und Ansprüche ein.

Die Fragen, wann ganz konkret ein Verhalten im Wettbewerb, insbesondere eine Werbung dazu geeignet ist die Interessen von Mitbewerbern zu beeinträchtigen oder zu verletzen und welche Rechte und Ansprüche dem Betroffenen hieraus erwachsen, können regelmäßig nicht pauschal sondern nur für und in jedem Einzelfall geprüft und beantwortet werden. Die Rechtsprechung hierzu ist sehr umfangreich und entwickelt sich ständig fort.

Leistungsangebot der Kanzlei

Die Kanzlei berät und vertritt seine Mandanten in allen Fragen rund um die Abwehr einer unberechtigten Abmahnung  sowie bei der Beeinträchtigung oder  Verletzung des eigenen  Wettbewerbs bei der Geltendmachung und Verfolgung von

  • Abmahnungen,
  • Auskunftsansprüchen,
  • Beseitigungsansprüchen,
  • Gewinnabschöpfungsansprüchen,Schadensersatzansprüchen,

Unterlassungsansprüchen.

Handelsvertreterrecht

Wenn es über die Rechte und Pflichten des Handelsvertreters einerseits und des Unternehmers andererseits zu Meinungsverschiedenheiten kommt, so sind diese vielfach bereits in unklaren vertraglichen Vereinbarungen begründet.  Bei einer bereits längeren Zusammenarbeit wurde es unter Umständen bis zur Trennung der Parteien auch versäumt,  notwendige vertragliche Anpassungen vorzunehmen und schriftlich  zu dokumentieren.

Leistungsangebot der Kanzlei

 Die Kanzlei berät und vertritt gleichermaßen Unternehmer und Unternehmen sowie Handelsvertreter insbesondere in allen Fragen

  • der Gestaltung von Handelsvertreterverträgen,
  • der Verhinderung von Scheinarbeitsverhältnissen,
  • von Weisungsrechten,
  • der Rechte und Pflichten des Handelsvertreters und des Unternehmen,
  • des vertraglichen und nachvertraglichen Wettbewerbsverbot,
  • der Geltendmachung berechtigter und Abwehr unberechtigter Zahlungsansprüche,
  • von Auskunfts- und Nachweispflichten,
  • der ordentlichen Kündigung des Handelsvertretervertrages,
  • der fristlosen Kündigung des Handelsvertretervertrages,

von Schadensersatzansprüchen gegen das Unternehmen oder den Handelsvertreter.

Arbeitsrecht

In der Wirtschafts- und Rechtsordnung wird zwischen zwei verschiedenen Rechtsbereichen unterschieden. Das Individual-Arbeitsrecht regelt die Arbeitsbedingungen, wie z.B. die Arbeitszeit, die Arbeit in Teilzeit und den Kündigungsschutz. Das Kollektiv-Arbeitsrecht regelt das Verhältnis der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Kollektiv zu einem oder mehreren Arbeitgebern, so z.B. durch Tarifverträge.  Mit Gesetzen und Verordnungen,  z.B. das Mindestlohngesetz, das Arbeitnehmer-Entsendegesetz, das Tarifvertragsgesetz und das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, schützt der Gesetz- und Verordnungsgeber die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Leistungsangebot der Kanzlei

Die Kanzlei übernimmt bundesweit die Vertretung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern vor den Arbeitsgerichten  berät gleichermaßen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Fragen

  • der Gestaltung von Arbeitsverträgen,
  • der Scheinselbständigkeit,
  • des Diskriminierungsverbot,
  • der Arbeitsvergütung,
  • der Arbeitszeit und Vergütung von Mehrarbeit und Überstunden,
  • der Urlaubsansprüche, 
  • der arbeitsvertraglichen Abmahnung, 
  • der betriebsbedingten, personen- oder verhaltensbedingten Kündigung (Kündigungsschutz – KSchG),
  • der fristlosen Kündigung von Arbeitsverträgen,
  • der Voraussetzung und Höhe eines Abfindungsanspruch,
  • der Zeugnisgestaltung und Zeugniserteilung,
  • von Betriebsvereinbarungen,

des Betriebsverfassungsgesetz − BetrVG − etc.

Schadensersatzrecht & Unfallschadenregulierung

Zu  Schäden zählen sowohl Vermögens-/Sachschäden wie auch immaterielle Schäden, z. B. Schäden aus der Verletzung von Persönlichkeitsrechten im Falle einer Beleidigung, Körper- oder Gesundheitsverletzung, der Verletzung der Freiheit oder sexuellen Selbstbestimmung.

Leistungsangebot der Kanzlei

Die Kanzlei berät und vertritt sowohl Geschädigte wie auch Schädiger und die hinter diesen gegebenenfalls stehende Versicherung sowohl außergerichtlich wie auch gerichtlich in allen Fragen von Schadensersatzforderungen. Ganz gleich welcher Art von Schaden vorliegt. Wie dieser entstanden ist. Ein Schwerpunkt liegt in der umfassenden Regulierung von Verkehrsunfallschäden, einschließlich Schmerzensgeldansprüche.

Hierzu zählen die

  • Ermittlung der Person und des Haftpflichtversicherer des Schädigers,
  • unverzügliche Schadensmeldung und Unfallschilderung gegenüber der
    Versicherung,
  • Geltendmachung aller Schadensersatzforderungen binnen 24 Stunden
    ab Vorliegen aller Unterlagen,
  • Einholung ärztlicher Atteste,
  • gesamte Korrespondenz mit der Versicherung, Sachverständigen, Ärzten und der Rechtschutzversicherung, 
  • anwaltliche Vertretung in Führerschein- und Bußgeldverfahren − OWi-Verfahren,

Kfz-Haftpflichtversicherer sind dazu übergegangen, Verkehrsunfallschäden restriktiv zu regulieren und berechtigte Schadensersatzforderungen unangemessen zu kürzen.  Hierbei  werden mitunter in Regulierungsschreiben zur Begründung Textbausteine eingesetzt, in denen Urteile unzutreffend wiedergegeben oder auch zugunsten von Geschädigten ergangene Urteile verschwiegen werden. Eine Vertretung gegenüber der Versicherung  zahlt sich daher in aller Regel für den Geschädigten in Cent und Euro aus.

Schmerzensgeldforderungen

Zu  Schäden im Sinne des Schadensersatzrechtes gehören neben Sachschäden auch immaterielle Schäden. Zu diesen zählen die vielfach sehr schwerwiegenden, unter Um-ständen lebenslangen, den gesamten bisherigen Lebensplan des Betroffenen und auch seiner Familie und Angehörigen von einer Sekunde auf die andere verändernde Verletzungen des Körpers oder der Gesundheit, dem neben der persönlichen Freiheit wichtigsten Gut. Ursache können von Dritten im Straßenverkehr, wie auch in anderen Lebenssituationen schuldhaft verursachte Ereignisse mit Verletzungsfolgen oder langwierig psychisch belastende Schock- oder Dauererlebnisse sein. Auch fehlerhafte ärztliche Behandlungen oder Eingriffe in den Körper können Schmerzensgeldansprüche begründen.

Mit dem Schmerzensgeld soll der Verletzte die Möglichkeit erhalten, sich für die erlittenen Schmerzen und ggf. bleibenden gesundheitlichen oder körperlichen Beeinträchtigungen andere Annehmlichkeiten und Erleichterungen als Ausgleich zu verschaffen.  Zusätzlich soll das Schmerzensgeld dem Verletzten eine Genugtuung verschaffen.

Die Höhe des Schmerzensgeldes kann entweder zwischen dem Geschädigten und dem Schädiger oder dessen Versicherung ausgehandelt oder durch Gerichte bestimmt werden. Die Rechtsprechung hierzu ist sehr umfangreich. Die Urteile stellen bei der Bemessung der Schmerzensgeldhöhe überwiegend auf die Umstände des Einzelfalles des Betroffenen  und des Schädigers ab. Je schwerwiegender die erlittenen Verletzungen oder die sich daraus für den Betroffenen ergebenden Folgen sind, umso schwieriger, zeitlich langwieriger, für den Betroffenen wirtschaftlich wie auch psychisch belastend, erweisen sich die Verhandlungen über den Anspruch als solchen, wie auch zu dessen Höhe. Ohne eine frühzeitig einsetzende, qualifizierte wie erfahrene anwaltliche Beratung sowie Vertretung gehen Schmerzens-geldverfahren schnell zulasten des Betroffenen aus.

Leistungsangebot der Kanzlei

Bei Verletzungsereignissen gleich welcher Art und durch welche Person ausgelöst,  berät und vertritt die Anwaltskanzlei den Betroffenen nicht nur bei der Regulierung seiner materiellen Ansprüche, sondern übernimmt auch

•          die frühzeitige Erstberatung zu den Möglichkeiten der Geltendmachung eines Schmerzensgeldanspruch,

•          die Korrespondenz mit Ärzten, Sachverständigen, medizinischen Gutachtern,
Krankenkassen, Sozialversicherungsträgern,

•          bundesweit die außergerichtliche und notfalls gerichtlich Verfolgung der
Ansprüche
gegen den Schädiger und der ggf. hinter diesem stehenden

Versicherung.

Erbrecht

Durch Art. 14 Abs. 1 des Grundgesetzes werden nicht nur das Eigentum, sondern auch das Erbrecht geschützt. Der Inhalt und die Schranken des Rechtes werden durch Gesetze bestimmt. Das BGB schafft hierbei den grundsätzlich Rahmen, innerhalb dessen dem Erblasser ein Spielraum geschaffen wird, frei und selbstbestimmt  über sein Vermögen für den Zeitpunkt nach dem Ableben zu verfügen. Ausdruck hiervon sind die Testierfreiheit und die letztwillige Verfügung, das Testament. Macht der Erblasser von diesem Recht keinen Gebrauch, so beantworten die Fragen wer Erbe wird und was mit dem Vermögen geschieht das BGB – das gesetzliches Erbrecht.  Die Bestimmungen des BGB werden durch zahlreiche weitere gesetzliche Bestimmungen und Regelungen ergänzt. Dem Steuerrecht kommt hierbei eine besondere wirtschaftliche Bedeutung zu.

Leistungsangebot der Kanzlei

Die Anwaltskanzlei berät und vertritt seine Mandanten rund um das Erbrecht. Die Kanzlei kooperiert bei Bedarf  mit steuerberatenden Kanzleien. Im Mittelpunkt der Beratung stehen beispielhaft Fragen

•  im Zusammenhang mit der gesetzlichen Erbfolge,

•  zur inhaltlichen Gestaltung von Testamenten,

•  der Auslegung und Anfechtung von Testamenten,

•  zur Vor- und Nacherbfolge,

• zum Unternehmertestament,

• zu Pflichtteils- und Pflichtteilergänzungsansprüchen,

• zur Pflichtteilsentziehung,

• zur Stellung und Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft,

• zu Auskunfts- und Rechenschaftspflichten,

• zur Testamentsvollstreckung,

• zur Erbenhaftung,

• zur inhaltlichen Gestaltung von Vorsorge- und Betreuungsvollmachten.

Unsere Adresse

Dahlienstr. 24 b, D-82216 Maisach

Persönliche Beratung

+49 (0) 81 41 529 34 26

Mail

post@ra-paessler.de